Unsere kleine Farm
Ende März 2001 bis Ende August 2003 wohnte ich in meinem ehemaligen Elternhaus. Wie es dazu kam und weshalb ich wieder wegzog, könnt Ihr im folgenden Text lesen:
April 2001: Wir waren umgezogen in mein ehemaliges Elternhaus. Mit "wir" meine ich mich und meinen damaligen Freund/Verlobten. Unsere Wohnung war in einem Bauernhaus, welches wir in zwei Wohnungen geteilt hatten. Unser Teil bestand aus 5 1/2 Zimmern, einem Badezimmer, einem sep. WC und einer Küche. Dazu gehörten ein riesiger Sitzplatz, Garten und Pferdeboxen mit Land.
Wir konnten uns von meiner Adoptivmutter zwei Pferde ausleihen, welche ich ausbildete und trainierte und auch meine Hündin Josha war nun wieder bei mir. Eine Zeit lang war die junge Zuchthündin Hiskie von Erna zusätzlich bei uns. Mein damaliger Freund durfte sich schliesslich - als er sich entschieden hatte, was für einen Hund er möchte - einen Welpen aussuchen...
Nach einer Weile hatte Mike (Westie-Zuchtrüde meiner Mama) bei uns Einzug gehalten. Er sollte nun bei uns bleiben und genoss es, da er sehr verwöhnt wurde. Er war auch der einzige, der - nebst den Katzen - auf dem Bett schlafen durfte. Wobei "dürfen" nicht ganz das richtige Wort ist - er machte es einfach...
Leider musste ich im Februar 2002 meine geliebte Josha infolge eines Tumors einschläfern . Nun hatten wir seit anfang Juni 2002 einen jungen Mischlingsrüden "Arthus", der die Gegend ein bisschen unsicher machte...
Neben den Hunden und Pferden besassen wir aber auch noch fünf Raubtiger. Ursprünglich waren es zwei gewesen - Merlin und Sunny, die am 12.04.1999 geboren wurden. Als aber die Katze der Ex-Freundin unseres Kolleges Junge bekam, verliebten wir uns sofort in zwei. Tja, und diese zwei namens Asterix und Trixie waren seit Anfang Juli 2001 auch Mitglied unserer Farm (unterdessen sind diese zwei Raubtierchen bei meiner Freundin Dänele untergebracht). Von Katja erhielten wir Buffy, eine rot-weisse Katze. Das Tierchen war jeweils bei ihr über den Balkon vom zweiten Stock gesprungen, da sie draussen bleiben wollte. Da dies aber etwas gefährlich war, hatte sie uns gebeten, die Katze aufzunehmen. Naja, und seit Anfang August '01 versüsste sie uns das Leben. Ende Oktober hatte nun auch noch Xena, eine kleine sibirische Waldkatze (schwarz) unser Haus als bewohnbar empfunden und machte seither viel Unfug ;-). Leider war aber Buffy seit einigen Wochen verschwunden und nicht auffindbar. Wir hofften immer, aber es sah nicht gut aus :-(.
Im Sommer 2001 verkauften wir die Tinkerstute Cheyenne und die kleine schwarz-weisse Stute Tamara bildete nun mit Lynn ein unzertrennbares Paar. Ich begann fleissig mit dem Aufbautraining für den Distanzreitsport und Lynn konnte tatsächlich ihre ersten Erfolge verbuchen.
2002 fragte mich dann eine Kollegin, ob ich nicht den Kater ihrer Tochter aufnehmen könnte, da er sich mit ihrem Hund nicht verstehe. Natürlich sagte ich sofort zu. So richtig nach dem Motto "Ein Herz für Tiere"...
Damals rechnete ich noch nicht so ganz damit, dass ich mich von Marius, meinem damaligen Verlobten, trennen würde. Doch irgendwann ging es nicht mehr - und ich zog den Schlussstrich im Sommer 2002...
Gegen Frühling 2003 wurde mir vom Arzt mitgeteilt, dass ich durch einen Reitunfall einen Lendenwirbel abgebrochen hatte und somit keine grossen Anstrengung mehr vollführen dürfe. Somit musste ich erkennen, dass ich nicht mehr in der Lage war, den Hof weiterzuführen. Schweren Herzens suchte ich für die Tiere neue Heime und zog schliesslich im Herbst 2003 in eine Wohnung...